11 Fakten über das Self-Publishing

Das Self-Publishing ist ein neuer Trend. Das Internet ermöglicht es vielen Unternehmern, ein E-Book oder sonstiges Produkt ohne einen Publisher, also einen Herausgeber, zu vermarkten. Niemand ist heutzutage mehr an einen Herausgeber gebunden, der im Zweifel sogar Druck machen kann. Die Möglichkeit, sein besonderes Talent zu zeigen und sein Wissen als Buch weiterzugeben, steht jedem offen zur Verfügung. Sowohl die Ausgaben als auch die Erträge hängen alleine vom Autor selbst ab.

self-publishing in deutschland

  1. Der Buchmarkt steht seit einigen Jahren vor einer Revolution. Neben physikalischen Büchern sind digitale Versionen, die E-Books, der absolute Renner. Neben jährlich zehntausenden Büchern kommen weltweit zusätzlich hunderttausende E-Books durch Self-Publishing in den Trend.
  2. Durchschnittlich werden jährlich etwa 10 % aller Manuskripte als Bücher durch einen Verleger herausgegeben. Die Herausgeber können etwa 90 % der Manuskripte nicht annehmen, d.h. 90 % der Autoren haben keine Chance bei den Verlegern.
  3. Das ganze Prozedere kann heute vom Autor selbst gemanaged werden. Der Autor kann selbst über Design, Marketing und Vermarktung entscheiden. Alleine er trägt sämtliche Kosten, die den Bruchteil eines Herausgebers ausmachen können.
  4. Die Kosten und die Rentabilität sind deutlich günstiger und einschätzbarer, als bei einem Verleger. Der Autor muss nicht eine grössere Druckzahl des Buches bestellen.
  5. Der Preis wird vom Autor festgelegt.
  6. Die unabhängige Produktion ermöglicht individuelle Formatierung und Auswahl der Verkaufsplattform. Hast du gewusst, dass du ein E-Book mit Power Point, Open Office oder Microsoft Word erstellen kannst? Bei z.B. canva.com kannst du dein E-Book mit einem Cover versehen oder das ganze Buch als PDF dort fertigstellen und herunterladen.
  7. Der Self-Publisher arbeitet hart an seinem Marketingkonzept und reist oft zu eigenen Vorlesungen und Treffen mit dem Leserkreis. Sie pflegen die Kontakte zu den Lesern via Facebook oder Twitter und entscheiden selbst, wann sie eine Preisaktion durchführen oder welchen Rabatt sie anbieten. Normalerweise wird mit automatisierten Systemen gearbeitet.
  8. Self-Publishing ist immer transparent, der Autor hat keine Interesse daran seine eigenen Statistiken zu verfälschen.
  9. Der Autor ist im Zweifel selbst für den Flop seines Buches verantwortlich. Das führt aber keinesfalls dazu, nie wieder erfolgreich sein zu können.
  10. Da er das volle Risiko trägt und vieles in eigener Regie angehen muss, sind die Kosten für einen Self-Publisher nicht so hoch wie bei dem Verleger. Je nach Investitionen kann eine Marge von 30 bis 70 % erzielt werden. Die Gage bei einem Verleger liegt oft bei 10 bis 12 %.
  11. Self-Publishing ist nicht nur kosteneffektiv, sondern auch ein bestimmter Lifestyle. Dein Buch oder E-Book sind dein Geschäft, und du arbeitest nach deinem Geschäftsmodell. Diese Art von Unternehmertum gehört zur Selbstverwirklichung. Du kannst neben künstlerischen Erfahrungen auch unternehmerische Erfahrungen sammeln.
Möchtest du auch dein eigenes Buch schreiben und veröffentlichen? Hast du schon ein E-Book geschrieben oder geplant eines zu schreiben? Teile deine Erfahrungen  in den Kommentaren, ich freue mich auf deine Anmerkungen!

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