Mit dem Bloggen anzufangen scheint zunächst mal ziemlich einfach. Du kannst sogar für den Anfang kostenlos eine Plattform zu wählen aber wenn du deine Geschäftsidee mit einem Blog unterstützen möchtest, solltest du dir einen eigenen Domain Name mit kostenpflichtigen Hosting wählen. Was ist der nächste Schritt? Texte schreiben, deine Expertise zu zeigen und möglichst viele Besucher auf deinen Blog zu führen. Geht es ohne einen Plan, ohne Struktur, einfach losstarten und irgendwie zum Ziel Kommen? Oder erarbeitest du dir selbst ein Geschäftsmodell? Wenn du auch der Ansicht hast, ohne Geschäftsmodell kein erfolgreiches und nachhaltiges Ergebnis zu erreichen ist, dann lese weiter, weil ich dir in diesem Artikel einige Geschäftsmodelle skizziere, die alle als Option zum Online Geschäftsmodell geeignet sind.

online Geschäftsmodelle für Coaches

Offline Geschäft mit Blog

Viele Anbieter betreiben ihr Geschäft offline und können die konkrete Leistung nich direkt online umsetzen. Z.B. wenn du Kosmetikerin bist und in einem Studio arbeitest, kannst du deine Leistungen nicht direkt online anbieten. Aber auch in diesem Fall kannst du deine Branche mit einem Blog bekannt machen und mit einer Facebook Seite eine Fangemeinde aufbauen. In diesem Fall kannst du über deine Leistung schreiben, neueste Modelle und Tipps und Tricks zur Hautpflege verraten und deine Kunden bitten ein Testimonial auf der FB Seite zu hinterlassen. Schöne Make-Ups oder Produkte und deren Wirkungen sind immer für die Zielgruppe interessant. Du kannst deine Kunden lokal erreichen, dafür sind die FB Werbungen optimal. In solchen Fällen kannst du online z.B. Tutorial Kurse und DIY Videos anbieten, oder ergänzende Produkte z.B. Kosmetikprodukte in einem eigenen Shop verkaufen. Du kannst regelmäßig Rabatte anbieten, die nur online zu erreichen sind oder Gewinnspiele auf FB organisieren.

Fazit: Offline Dienstleistungen lassen sich oft mit online Rabatten, Blogartikeln und Facebook Posts ideal ergänzen. Du kannst Produkte aus deiner Branche oder Erklärungsvideos anbieten.

1 zu 1 Coaching mit Blog

Wenn du deine Dienstleistung hauptsächtlich mit persönlichem Einzelcoaching anbieten möchtest, solltest du auf einen Blog trotzdem nicht verzichten. Denn dein Einzencoaching kannst du teilweise lokal betreiben und einige Teile davon -wenn auch nicht komplett alles- via Skype Sitzungen umsetzen. In diesem Fall erhöhst du die potenzielle Kundenzahl von lokal auf eine mehrfache. Mit einem Blog und einer Facebook Seite kannst du diese ortsunabhängigen Kunden ansprechen und sie von den Möglichkeiten und deiner Expertise überzeugen. Berichte über deine Methode und fertige Erklärungsvideos über die zu erwartenden Ergebnisse, erkläre wie du deiner Zielgruppe helfen kannst und welches Problem sie mit deiner Hilfe lösen können . Du kannst deine Kunden um Testimonials bitten und Interviews mit ihnen führen. Poste sie auf Facebook, auf deiner Webseite und auf Youtube.

Fazit: Wenn du in erster Linie nur Einzelncoaching anbieten möchtest, kannst du deine Reichweite durch Skype Sitzungen erhöhen. Viele Arten von Beratungen sind via Skype möglich und du musst nicht der erste Pioneer sein, der diesen Weg begeht, denn immer mehr Menschen kennen und benutzen Skype Beratungen und finden es Zeit- und kostenschonend. Freue dich auf diese Einstellung und fülle deinen Kalender mit zufriedenen Kunden! Benutze intensiv und regelmäßig Facebook und deinen Blog, die Ergebnisse werden nicht lange auf sich warten.

Passives Einkommen mit skalierbaren digitalen Produkten

Du liest bestimmt genauso oft wie ich, dass viele Coaches nach ein paar Jahren Einzelncoaching oder Angestelltenverhältnissen ein sogenanntes „digitales Nomadenleben“ führen. D.h. dass sie die Welt bereisen und absolut orts-und zeitunabhängig leben und arbeiten. Wie ist das möglich, fragst du dich bestimmt. Diese begabten Menschen haben sehr viele Erfahrungen gesammelt und oft viele Jahre in ihre eigene Ausbildungen gesteckt. Diese Investition in sie selbst hat sich für sie gelohnt, weil sie den Nerv ihrer Zielgruppe getroffen haben und in der Lage waren, ein oder mehrere digitale Produkte zu entwickeln, die sie immer wieder ohne persönliches Dabeisein online verkaufen können. Sie haben also ein Geschäftsmodell aufgebaut, das ihnen ermöglicht, ein passives Einkommen zu beziehen. Von solch einem Geschäft träumen derzeit viele, aber nur wenige legen den ersten Baustein richtig, nämlich ein Konzept und Modell aufzustellen. Welches Geschäftsmodell passt zu mir und meinem Geschäft? Was sind meine Ziele? Was möchte ich erreichen und welche Kunden möchte ich bedienen? Diese Frage solltest du dir stellen.

Dieses digitale Produkt kann alles Mögliche sein: ein eBook, ein Audio-oder Video Kurs, ein E-Mail Kurs, ein Mitgliederbereich, ein Online Selbstlernkurs, ein Online betreuter Kurs, eine Akademie mit Abosystem. Wichtige Voraussetzung ist die richtige Plattform und das Format des Kurses auszuwählen. Danach kommt erst die Technik und die Vermarktung. Auch diese sind übrigens sehr zeitintensiv. Ist der einmal Kurs fertig, kannst du um mehr Reichweite und Partnerschaften kämpfen und relevante Besucher auf deinen Lead Magnet weiterführen. Du solltest deine Statistiken regelmäßig auswerten und die Ergebnisse ständig optimieren. Wenn du die ersten Ergebnisse erreicht hast, kannst du nach neuen Besuchern suchen. Wenn du auch sie gefunden hast, kannst du die alte passiven E-Mail Abonnenten reaktivieren. Wenn dein erstes Produkt bereits automatisiert läuft, wirst du dein zweites Produkt in deinem Kopf schon fertig haben.

Fazit: Passives Einkommen bedeutet nicht unbedingt, dass du „nie mehr arbeiten“ musst. Im Gegenteil, es bedeutet eine kontinuierliche und zielstrebige Arbeit, aber du kannst auf die Einzelncoaching verzichten und komplett orts-und zeitunabhängig arbeiten und leben. Auch für dieses Geschäftsmodell solltest du intensiv und regelmäßig Blog und Facebook benutzen. Oft lässt sich ein solches Modell mit regemäßigen Webinaren im Leben zu halten. Neue Webinare lassen sich deine E-Mail Liste vergrössern und du kannst bereits im Webinar etwa 10 %-ige Konversion Rate erreichen. Die Zuhörer, die während des Webinars dein unwiderstählichen Angebot widerstähen haben, kannst du mit Folge E-Mails ansprechen. Auf der eigenen E-Mail Liste ist es nämlich effektiver zu verkaufen, als in einer Kaltaquise. Mit einem Webinar kombiniert mit der folgenden E-Mail Kampagnen kannst du insg. 20-bis 30 %-igen Konversion Rate erreichen. Für dieses Modell ist ein essentieller Teil die Webinare und die E-Mail Liste.

Verkaufstrichter-Sales Funnel

Der altbewährte sales Funnel kann nicht in Pension gehen, da es immer noch die einzige effektive Geschäftsmodell Variante ist, damit du deine Online Einkommen optimalisieren kannst. Für wen ist es richtig einen Verkaufstrichter aufzustellen? Für Fortgeschrittene, die bereits ein Freebie und ein Einstiegsprodukt und ein Exklusives Produkt online anbieten können. Auch in diesem Modell kannst du weiterhin deine Einzelncoaching als teuerstes Produkt anbieten. Ein Verkauftstrichter setzt voraus, dass du eine Reihe von online Produkten hast, die wie eine Pyramide von den kostenlosen bis hin zu dem teuresten Produkt aufgebaut ist. Dein Verkaufsmechanismus fängt bei dem Freebie an, und führt deinen Kunden zum nächsten Schritt, zu dem Einstiegsprodukt. Die auch dieses Produkt bereits gekauft haben, stehen bereit zu dem teueren Exklusives Produkt. An der Spitze des Pyramide steht dein teuerstes Einzelcoaching Produkt. Du führst deinen Kunden in diesen Trichter durch, bei jedem Level fallen viele Interessenten aus, da sie noch nicht offen genug sind zu deinem nächsten Produkt. Diese Interessenten fängst du mit den Folge E-Mails ab und hältst du deren Interesse aktiv, solange bis die nicht gekauft haben.

Wenn du die Abonnenten durch den Trichter geführt hast, kannst du neue Informationen anbieten und neue Freebie oder neue Produkte zeigen. Vielleicht brauchen sie noch weitere Informationen und neue Impulse überzeugt zu sein. Diese Impulse kannst du in den E-Mails liefern. Wenn die Abonnenten in dem Verkaufstrichter durchgeführt sind, kannst du einen nächsten Trichter mit einem zweiten Produkt aufstellen und die Interessenten durch den führen.

Fazit: Profis mit mehreren Freebies, Produkten und Zielgruppen bauen einen Sales Funnel auf. Viele haben mehrere Trichter. Zu jedem Produkt fertigen sie mehrere Freebies und eventuell mehrere Einstiegsprodukte. Damit erreichen sie deutlich mehr Interessenten und können einen „ähnlichen Besucherkreis“ mit FB Werbungen und FB Konversation Pixel generieren. Der ganze Prozess ist automatisierbar mit einem autoresponder E-Mail Verteiler und Facebook Werbungen. Der Aufwand für den Aufbau des Systems intensiv, später lässt sich alles automatisieren und du kannst dein Geschäft optimieren und begutachten.

Abosysteme

Erfahrene Coaches bieten oft Mitgliederbereiche mit Abosystem an. Es wird oft als Akademie benannt. Es ist ein Mitgliederbereich, in dem du ständig! neue Inhalte anbieten solltest, sonst wäre es für die Abonnenten nicht interessant für dich monatlich eine Abopremie zu bezahlen. Es setzt mehrere Admin und Coaches voraus, die effizient und schnell miteinander zusammenarbeiten können. Das Aboentgelt ist niedrig, oft liegt es zwischen 25 bis 50 Euro. Dafür solltest du mehrere Seminare, Workshops und Tutorial Videos anbieten, Fachartikel und ab und zu persönliche Fragemöglichkeiten oder Personalcoaching auch.

Für wenn ist es lukrativ so ein Modell zu betreiben? Für Coaches, die in Partnerschaft gerne und gut zusammenarbeiten können und die viel über ihre Themenbereiche schreiben können. Es ist sehr arbeitsintensiv ein Abomodell aufrechterhalten zu können. Dafür ist es eines des lukrativesten Modells was noch nicht so viele auf dem Markt anbieten.

Fazit: Suche Partnerschaften und erarbeite Inhalte, die einander ergänzen und dadurch habt ihr immer genug Themen und Impulse mit denen ihr den Mitgliederbereich neu befüllen könnt. Mehrere Admin sind unentbehrlich zu diesem Modell, um dich nicht zu überfordern und frühzeitig dein Abomodell aufgeben zu müssen! Viele Interessenten freuen sich über fachkundige und werthaltige Inhalte und sind bereit dafür eine kleine Summe monatlich auszugeben.

Wenn du diesen Artikel durchgelesen hast, bist du wahrscheinlich auch der Meinung, dass man ohne Konzept nicht bloggen und Content produzieren kann. Es ist nähmlich verschwendete Zeit. Wenn du aktuell deinen Blog erstellst und später online Produkte anbieten möchtest, empfehle ich dir gerne meinen Selbstlernkurs, mit dem du dir dein Geschäftsmodell aufstellen kannst und ein online Geschäft erarbeiten kannst, welches dir maßgeschneidert ist und dich fordert, aber nicht überfordert! Dein Erfolg ist bereits mit deinem Geschäftsmodell entschieden. Möchtest du Erfolg haben? Bereite dich vor, erspare Zeit aber nicht diesen wertvollen ersten Schritt, dein Geschäftsmodell aufzustellen, der alles entscheidet.

HIER geht es zu meinem Selbstlernkurs: Online Coach ohne Stress

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