Wie starte ich einen Blog? Teil 2.

Nachdem du dein Hauptthema, Hosting und WordPress Theme ausgewählt hast, kannst du mit dem Bloggen starten. Du wirst vielleicht merken, dass es nicht so leicht ist, regelmässig qualitativ hochwertigen Content zu veröffentlichen. Viele haben das Problem, dass sie denken, es gäbe in ihrem Bereich nicht so viel zu schreiben. Andere können über etwas schreiben, aber finden ihren eigenen Style nicht.

 

wie starte ich einen Blog?

HIER findest du den ersten Teil dieses Artikels: Wie starte ich einen Blog? Teil 1.

Finde deine eigene Stimme!

Es gelingt dir nach einer bestimmten Zeit, deine eigene Stimme zu finden. Das bedeutet, dass du einige Blogartikel schreiben solltest, um Erfahrung zu sammeln. Möchtest du in einem persönlichen Style oder eher fachkundig und lexikalisch schreiben? Teilst du gerne Geschichten, erzählst du gerne über deine Arbeit oder Kunden? Die persönliche Note ist einer der wichtigsten Merkmale eines Bloggers. Es geht hier nicht nur darum, in Du- oder Sie-Form zu schreiben. Vielmehr geht es darum, dass die Leser (vor allem deine Zielgruppe) dich als Persönlichkeit wahrnehmen und deinen Style sympathisch finden. Erfolgreiche Blogger berichten oft darüber, dass sie die Sprache ihrer Ziel-oder Fangruppe sprechen. Manchmal entwickelt sich sogar ein eigener Jargon, der nur innerhalb dieser Fangemeinde benutzt wird. Deshalb ist es wichtig, dass du die Wörter und Begriffe benutzt, die deine Fangemeinde entwickelt hat. Bei uns sind es z.B. Köder oder Freebie, Autoresponder, Leadmagnet, Segment, Target, Traffic…etc.

Tipp: Je persönlicher desto besser! Leser mögen es, dich von den Anderen zu unterscheiden. Was ist deine persönlicher Note?

Benutze visuellen Content!

Viele Blogger haben anfangs Schwierigkeiten, ihren Text mit ästhetisch ansprechenden Fotos oder Grafiken zu ergänzen. Ein Text kann für sich genommen gut sein, aber ohne visuellen Content verlierst du viele Besucher. Leser scrollen heutzutage einen Text runter und entscheiden anhand von Untertiteln und Absätzen, Infografiken und Bilder etc…, ob sie auf der Webseite bleiben. Viele öffnen einen Post nur, weil sie die Infografik so interessant oder schön finden. Dann stöbern sie im Text, und durch eine interne Verlinkung führst du deinen Leser weiter zu deinem Blog. Viele Leser mögen eingebettete Videos in einem Blogartikel. Wenn du Videos erstellen kannst, hast du ein hervorragendes Mittel in der Hand: Vloggen. Es ist absolut in! Du kannst deine Videos auf YouTube hochladen und deinen eigenen Kanal erstellen. Besucher können deinen Kanal abonnieren und du hast damit eine Beziehung zu ihnen aufgebaut. YouTube sendet den Abonnenten immer eine E-Mail, wenn du ein Video hochgeladen hast. Es ist kostenlos und du brauchst keinen E-Mail Verteiler und keine OptIn Box zum Abonnieren!

Tipp: Grafiken, Montagen, PDFs und Bilder kannst du mit dem kostenlosen Tool canva (https://www.canva.com/) erstellen. Wenn du Kollagen machen möchtest, probiere Ribbet http://www.ribbet.com/ aus.

Checklisten kannst du mit diesem kostenfreien Tool erstellen:

http://scribbless.com/

Wenn es geht, benutze keine Stockfotos in deinem Blog. Sie sind  unpersönlich und nicht interessant, einige sind bereits tausendfach im Internet zu finden. Eine Liste mit den besten kostenlosen Lizenzfreien Bilder Datenbanken findest du in diesem Artikel oder in meiner Gratis Bibliothek.

Erreiche deine Leser in den Social Media Plattformen!

Nachdem du an deinem Blog die nötigen Einstellungen vorgenommen und deine ersten Artikel mit Bildern und Grafiken versehen hast, solltest du deine Zielgruppe auf Social Media Plattformen erreichen. Das kannst du am einfachsten machen, indem du Facebook, Twitter, Instagram oder Pinterest benutzt. Wenn du ein B2B Geschäft hast, ist Xing die ideale Plattform für dich. Wenn du auch international Kunden erreichen möchtest, empfehle ich dir LinkedIn. Du solltest nicht zu viele Plattformen gleichzeitig pflegen, aber deine erste Plattform sollte unbedingt Facebook sein. Hier kannst du dich gut mit Gleichgesinnten austauschen und Kooperationen aushandeln. Auf Facebook kannst du deine Beiträge posten und dein Wissen in kürzeren Postformaten oder Botschaften rüberbringen. Mache dir einen Editorial Kalender, in welchem du deine Postformate und Termine verwalten kannst. Konzentriere dich aber auf deinen Blog und verbringe nicht zu viel Zeit auf Facebook. Später möchtest du vielleicht deine Social Medien Tätigkeiten automatisieren, auch dafür gibt es eine Menge kostenfreie oder kostenpflichtige Tools. Die Meisten benutzen Buffer, IFTTT und noch CoSchedule. Facebook Posts haben generell nicht so gute Interaktionsmöglichkeiten wenn du deine Beiträge automatisiert postest.

Tipp: Installiere ein WP Plugin zum Teilen deiner Beiträge in den Social Media Kanälen. Normalerweise fügt man die Share Buttons am Ende oder am Anfang eines Artikels ein, somit erleichterst du deinen Lesern das Teilen. In Deutschland ist es leider nicht immer einfach, allen rechtlichen Vorschriften zu folgen, dementsprechend solltest du wissen, dass selbst die Share Buttons Probleme verursachen können. (siehe Artikel dazu hier: http://www.e-recht24.de/news/facebook/8336-facebook-twitter-und-co-wie-muessen-social-plugins-eingebunden-werden.html)

Nach langer Recherche habe ich ein Plugin gefunden, das dem deutschen Recht anscheinend konform sein könnte. Der Besucher bleibt hierbei anonym. :

https://wordpress.org/plugins/shariff/

Durch die Like- und Share-Plugins kannst du erreichen, dass deine Beiträge selbständig von den Lesern geteilt werden. Somit erreichst du mehr Interessenten und generierst mehr Besucher auf deiner Webseite.

Partnerschaften mit anderen Bloggern

Nachdem du eine handvoll Artikel in deinem Blog aufzeigen kannst, lohnt sich Gleichgesinnte in Facebook Gruppen zu suchen. Suche themenrelevante Gruppen, trage dich ein. In vielen Gruppen werden eigene Werbungen als Spam gewertet und nicht geduldet, achte daher auf die Hausregeln. Die Gruppen solltest du viel mehr zum Aufbau von Beziehungen benutzen und nach Kooperationen suchen. Du kannst den anderen Mitgliedern helfen und dadurch deine Expertise zeigen.

Tipp: Suche Partnerschaften, die Komplementärangebote zu deinem Thema haben, ergänzende Leistungen und Themen verstärken sich, und ihr könnt später zusammen Webinare halten oder eure Angebote in einem Paket für die Interessenten anbieten. Damit benutzt ihr das Synergie Effekt, eure E-Mail Liste addiert sich und beide erreicht neue Interessenten. Die Abonnenten zum <Thema A> interessieren sich oft zum <Thema B> wenn diese sich ergänzen.

Wenn du deine Arbeit und deinen Blog ernst nimmst, kannst du in 6 Monaten einen soliden Basis für deinen Blog mit wertvollen Inhalten aufbauen und die Marketing-und Kooperationsarbeit zu anderen Bloggern suchen. Benutze dazu später ein Media Kit, dich besser und professionell zu vermarkten. Der Blog gehört nicht zu den schnellen Instrumenten in dem Internet aber er ist der nachhaltigste von allem und er ist kostenlos.

War dir meine Artikel nützlich und interessant? Dann teile ihn um Anderen diese Tipps zu zeigen!

 

blog-checkliste zum aufbau deines business blogs

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch Nutzung dieses Dienstes und der damit zusammenhängenden Inhalte stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen